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Zahlen auf einen Blick: Südafrikas Automobilindustrie

23.08.2018

Die Automobilindustrie ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Südafrika – und die Exporte steigen. Wenige Tage nach dem Festival of Motoring Johannesburg blicken wir auf den südafrikanischen Automotive-Markt. Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick

Straßenzug in Sudafrika
Wichtiger Wirtschaftsfaktor für Südafrika: Die Automobilindustrie ist der größte Fertigungsbereich des Landes (Foto: iStock)

Die Automobilindustrie hat fast die ganze Welt mobil gemacht. Nur ein Kontinent hat Nachholbedarf: Afrika. Mit 42 von 1.000 Personen hat Afrika den derzeit kleinsten Motorisierungsgrad der Welt. Doch nun werden die letzten Wachstumsmärkte erschlossen. Neben Nigeria ist Südafrika das einzige Land im subsaharischen Afrika, in dem es eine Autoproduktion gibt. Die Herstellung von Fahrzeugen und Fahrzeugkomponenten ist mit rund 30 Prozent Produktionsvolumen der größte Fertigungsbereich des Landes und trägt mit knapp sieben Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. Einst wurden Hersteller mit staatlichen Anreizen angelockt – inzwischen verfügen sieben große Hersteller, darunter Mercedes-Benz, BMW und Volkswagen, über ein Werk am Kap, etwa 25 Lkw- und Bushersteller montieren vor Ort, und im Zulieferbereich sind rund 500 Unternehmen aktiv. Ein Blick auf den südafrikanischen Markt (Quelle: NAAMSA, 2017).

Festival of Motoring

Rennfahrer sitzt im Rennwagen

Die Festivals of Motoring sind interaktive Events für Motorsportfans und die ganze Familie. Die Messe Frankfurt bietet mit den Festivals ein neues Konzept, das klassische Auto-Shows ablöst und direkt an Rennstrecken stattfindet. Das Festival of Motoring Johannesburg findet vom 31. August bis 2. September 2018 bereits zum zweiten Mal statt und lockt Tausende von Besuchern aus der Region. Für 2019 ist erstmals auch ein Festival of Motoring in Istanbul geplant.